22 Sep 2022

IWS-Herbstgespräch 2022 zum Thema Nachhaltigkeit in Escheburg

Am 15. September folgte der Internationale Wirtschaftssenat e. V. (IWS) der Einladung der Garpa Garten und Park Einrichtungen GmbH und veranstaltete das Herbstgespräch 2022 zum Thema Nachhaltigkeit in unserem Stammhaus in Escheburg.

Das Garpa Stammhaus in Escheburg

Unser Stammhaus in Escheburg. Hier präsentieren wir eine exklusive Auswahl unseres Sortiments. Besuchen Sie uns in der Kiehnwiese 1, 21039 Escheburg bei Hamburg.

Internationaler Wirtschaftssenat e. V. – Wirken und Werte

Der 2013 gegründete IWS versteht sich selbst als richtungsweisender und zukunftsorientierter Moderator für den Mittelstand sowie als globaler Impulsgeber für Gesellschaft, Wirtschaft und Politik. Überdies fungiert der IWS als beratende NGO im Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen.

Zu den Grundsätzen des Internationalen Wirtschaftssenats zählt die soziale und kulturelle Verantwortung, die er den Unternehmen dieser Welt zuschreibt. Schließlich erfolgt die Globalisierung nicht nur über geografische, sondern auch über kulturelle Grenzen hinweg.

Vertrauen, ein angemessenes Wirtschaften unter Berücksichtigung ethischer und moralischer Werte sowie die Nachhaltigkeit – definiert als Bedingung einer starken sozialen Marktwirtschaft – vervollständigen die Werte des IWS.

Nachhaltigkeit: Die Agenda 2030

Ziel des IWS-Herbstgesprächs 2022 war es, die Agenda 2030 als Maßstab politischen, unternehmerischen und gesellschaftlichen Handelns zu beurteilen. Es galt, entwicklungspolitische Bilanz zu ziehen.

Die Agenda 2030 enthält 17 Ziele, sogenannte Sustainable Development Goals (SDGs). Sie ist insofern von gesamtgesellschaftlicher Relevanz, als ihre zentralen Aspekte die folgenden sind: die Würde des Menschen, der Schutz des Planeten, die Wohlstandsförderung für alle, Frieden und der Aufbau globaler Partnerschaften.

Ausgewiesene Energieexpertinnen und -experten trafen sich im Panel, um die Frage zu beantworten, wie gerecht Deutschland seiner Verantwortung bei der Bewältigung globaler Herausforderungen bereits geworden ist. Bevor Clara Schwucht von der Planetly GmbH, Moderatorin des IWS-Herbstgesprächs, die Diskussionsrunde eröffnete, hieß Garpa die Gäste in Escheburg willkommen.

Eine Collage, die Maren Köhler-Prehn, Peter Nussbaum und Möbel aus dem Garpa Sortiment zeigt.

Garpa Geschäftsführerin Maren Köhler-Prehn und Peter Nussbaum, Vorstandsvorsitzender des IWS.

Garpa: Möbel für Generationen

Unsere Geschäftsführerin Maren Köhler-Prehn begrüßte die Gäste und stellte gemeinsam mit unserem Controlling & Business Intelligence Manager Felix Ludwig die Marke Garpa vor. Ein besonderer Fokus der Präsentation lag dabei auf unserer Nachhaltigkeitsstrategie. Am Beispiel einzelner Möbel wurde die Langlebigkeit der Garpa Produkte demonstriert.

So steht unsere Gründungsbank bereits seit über 40 Jahren im Garten unseres Stammhauses in Escheburg und der Fontenay Gartenstuhl – gefertigt aus FSC-zertifiziertem Plantagenteak – zählt auch noch nach drei Jahrzehnten zu unseren erfolgreichsten Produkten.

Damit die Garpa Möbel mindestens genauso lange in den Gärten unserer Kundinnen und Kunden für Freude sorgen und zu echten Lieblingsstücken werden, bieten wir einen exklusiven Reparatur- und Ersatzteileservice an. Aktuell helfen wir bspw. einem Kunden bei der neuen Bespannung eines 20 Jahre alten Garpa Sommerdaches und stellen entsprechende Ersatzteile zur Verfügung. Selbstverständlich gilt dieser Service auch für Produkte, die nicht mehr zum Sortiment gehören.

Betont wurde nicht zuletzt die Vielfältigkeit des Themas Nachhaltigkeit. Ja, unsere Möbel sind langlebig und werden für Generationen entworfen, doch sind wir der Überzeugung, dass es unsere Verantwortung ist, darüber hinaus und regelmäßig zu prüfen, an welcher Stelle es noch Optimierungspotenzial gibt. Ehrlichkeit und Transparenz sind Eckpfeiler einer authentischen Nachhaltigkeitsstrategie.

Nachhaltigkeit: Expertisen und Perspektiven

Zu Beginn des Panels gaben die Expertinnen und Experten – Andree Simon Gerken von der PwC Deutschland, Melanie Kubin-Hardewig von der Deutschen Telekom AG sowie Prof. Heinz Schelwat, Geschäftsführer der Sea & Sun Technology GmbH – einen Einblick, wie das Thema Nachhaltigkeit in den jeweiligen Unternehmensgrundsätzen verankert ist.

Gesprächsgegenstand waren u. a. ESG-Kriterien, also unternehmerische Verantwortungsbereiche mit einem Nachhaltigkeitsbezug. Die Abkürzung macht deutlich, dass die Nachhaltigkeit nicht nur die Umwelt (Environment) betrifft, sondern ebenso soziale Aspekte (Social) und die Unternehmungsführung (Governance). Im Rahmen letzteren Punktes wurden auch digitale Nachhaltigkeitsstrategien wie der Datenschutz diskutiert.

Trotz der Mehrdimensionalität des Themas Nachhaltigkeit gelang es dem Panel, an dem auch Felix Ludwig für Garpa teilnahm, konkrete Lösungsansätze, z. B. für die Reduktion von Elektroschrott und Verpackungsmüll, zu präsentieren. Betont wurde die Bedeutsamkeit von Produktinnovationen und die gleichzeitige Notwendigkeit, Technologien möglichst langlebig zu gestalten. Dazu gehört auch, wie Prof. Schelwat unterstrich, komplexe Maschinen reparieren zu können, statt sie im Störungsfall zu ersetzen.

Die unterschiedlichen Expertisen und Perspektiven ermöglichten es, die in der Agenda 2030 festgehaltenen Ziele einzuordnen. Insbesondere das siebte Ziel der Agenda 2030, bezahlbare und saubere Energie verlässlich bereitzustellen, wurde aufgrund seiner Aktualität diskutiert. Versäumnisse der Vergangenheit dürfen sich nicht wiederholen, lautete ein Fazit der Gesprächsrunde – die Zeit zu handeln sei jetzt.

Prof. Dr. Federico Foders, Präsident des IWS, betonte im Anschluss an das Herbstgespräch, dass der Internationale Wirtschaftssenat e. V. an einem energiepolitischen Positionspapier arbeite und dieses der Ampelkoalition vorlegen werde.

Die Gesprächsrunde diskutiert das Thema Nachhaltigkeit.

Im Panel ordneten die Expertinnen und Experten ein, wie es um die Erreichung der in der Agenda 2030 festgelegten SDGs steht, und beantworteten anschließend Fragen der Gäste. Nicht abgebildet ist Melanie Kubin-Hardewig, die digital zugeschaltet war.

Nachhaltigkeit – ein Ausblick

Der jüngste Bericht der Vereinten Nationen zu den Sustainable Development Goals zeigte, dass aktuell noch nicht genug getan wird, um die 17 Ziele der Agenda 2030 zu erreichen. Wir seien noch lange nicht da, wo wir sein sollten, war auch dem Panel zu entnehmen. Auf die Diskussion folgte eine Fragerunde, in der sich die Herausforderungen dieser Zeit noch deutlicher offenbarten.

In den letzten zehn Jahren sei zu wenig getan worden. Entsprechend stehe uns eine harte Transformationszeit bevor. Gleichzeitig entstehe durch die aktuellen Krisen ein neues Nachhaltigkeitsbewusstsein, da schmerzlich bewusst gewordene Abhängigkeiten es erfordern, neue Wege zu gehen und Innovationen sowohl zu finden als auch zu fördern. Werde zusätzlich der gesamtgesellschaftliche Konsum angepasst, sei es möglich, die Ziele der Agenda 2030 zu erreichen.

 

Wir bedanken uns herzlich bei allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen, insbesondere beim Vorstand und beim Präsidium des IWS, vertreten durch Peter Nussbaum und Prof. Dr. Federico Foders.

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